Gesund Entschlacken & Entgiften

Wer viel Fleisch, Fisch, Milch- und Getreideprodukte, Zucker und Süßigkeiten isst und dazu auch noch reichlich Kaffee und Alkohol trinkt, übersäuert schnell das Gewebe im Körper. Ich zeige euch, wie ihr ihn gesund entschlacken und entgiften könnt!

Der Stoffwechsel und auch die meisten Körpersysteme brauchen ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Basen und Säuren, um optimal funktionieren zu können. Ihr könnt eurem Körper also etwas Gutes tun, wenn ihr ihn gelegentlich dabei unterstützt und mit einer Entschlackungskur unter die Arme greift.

Was ist Entschlacken?

Ich vergleiche eine Entschlackungskur immer gerne mit einer Entrümpelungsaktion: Unser Bindegewebe neigt dazu, Schadstoffe einzulagern, die wie aus der Nahrung, der Luft, aus Medikamenten oder Chemikalien aufnehmen. Direkt krank werdet ihr von diesen Schadstoffen zwar nicht – aber die sogenannten Schlacken können durchaus die Anfälligkeit für Krankheiten oder Infekte erhöhen und starke Müdigkeit und unreine Haut verursachen.

Wann ist eine Entschlackungskur sinnvoll?

Im Frühling nach einer genussreichen Winterzeit, oder zu Beginn einer Diät ist es sinnvoll, sich von „Altlasten“ im Gewebe zu verabschieden und den Körper einmal gründlich „durchzufegen“. Auch wenn ihr über längeren Zeitraum Medikamente einnehmen musstet, euch vor Krankheiten schützen wollt oder einfach an Vitalität und Lebenskraft gewinnen möchtet, ist eine Entschlackungskur das Richtige.

Tipp: Mindestens eine Woche dafür einplanen!

Besser ist 2 – 4 Wochen. Wichtig ist, dass eure Ernährung in dieser Zeit basisch ist, da säurebildende Lebensmittel das Einlagern von Schlacken im Gewebe fördern. Ein tolles Rezept ist z.B. eine leckere Brennnessel-Quark-Quiche. Wenn ihr Inspiration sucht: In meinem Buch Natürlich und Gesund Entgiften habe ich euch viele feine Rezepte für eure Entschlackungswoche(n) zusammengestellt.

Melanie Wenzel Entschlacken Entgiften Entschlackungskur

Trinken nicht vergessen

Viel Trinken ist während des Entschlackens extrem wichtig, um möglichst viele Giftstoffe auszuschwemmen. Am besten eignet sich als Getränke Leitungs- und stille Mineralwasser oder ungesüßte Kräutertees. Oder mein Tipp: Ihr mischt dir einen speziellen Entschlackungstee!

  • Füllt dazu je 30 g zerstoßene Mariendistelfrüchte und getrocknete Brennnesselblätter, 20 g Löwenzahnwurzel sowie 10 g Goldrutenkraut und Wermutkraut (alles aus der Apotheke) in eine Teedose. Für eine Tasse nehmt 1 TL der Mischung, gießt es mit 250 ml kochenden Wasser auf und lasst den Tee zugedeckt 10 Minuten ziehen.
  • Vorsicht: Trinkt nicht mehr als zwei Tassen täglich davon. Denn der Tee hat 1. eine entwässernde Wirkung und 2. entgiftend er stark, sodass bei übermäßigem Genuss Leber und Nieren überfordert werden können.

Ein wirksame Alternative für den Alltag ist ein Kurkuma-Entgiftungsdrink. Kurkuma ist ein wahrer Tausendsassa unter den Heilkräutern und bringt unter anderem auch die Fettverbrennung kräftig auf Touren. Ein schöner Nebeneffekt, oder?

Zugegeben: Ein medizinischer Begriff ist „Entschlackung“ nicht und in der Schulmedizin wird er sehr kontrovers diskutiert. Am besten, ihr machst euch selbst ein Bild und probiert es einfach einmal aus. Am Ende werdet ihr womöglich einfach ein bisschen gesünder aus dieser Erfahrung gehen!

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