Gerade für diesen Bereich suggeriert uns die Werbung, dass man bei Zahncremen auf die Forschung von Wissenschaftlern und deren neueste Wirkstoffe  angewiesen ist. Aber zufällig hat in einer Karies-Studie ein ganz anderer Inhaltstoff für Furore gesorgt: Das Kokosöl! Es konnte im Rahmen einer irischen Studie (mehr dazu unter „Coconut Oil Could Combat Tooth Decay“, Science News, 02.09.2012) zeigen, dass es kariesauslösende Bakterien abtöten kann, ohne gesundheitsfördernde Bakterien anzugreifen.

In diesem Rezept stoßen sie auch wieder das Natron, weil es, ein basisches Milieu schafft, was für Bakterien äußerst unattraktiv ist und Gerüche, in diesem Fall dem Mundgeruch, entgegen wirkt. Zusätzlich enthält dieses Rezept Xylit, einen natürlichen Zuckeraustauschstoff, der finnischen Studien zufolge gegen Karies und Plaque hilft- und auch noch süß schmeckt! Das Einzige, was unsere selbstgemachte Zahnpasta nicht kann ist schäumen. Es dauert ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt hat, aber wenn man weiß, dass gerade die chemischen schaumbildenden Substanzen der Gesundheit nicht zuträglich sind, geht es deutlich schneller.